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Markt08. Oktober 2026

Europol warnt: Quantencomputer gefährden Krypto-Wallets

Europol identifiziert Krypto-Wallets als kritische Schwachstelle im Zeitalter von Quantencomputern. Die Behörde fordert einen sofortigen, gestuften Übergang zu quantenresistenter Kryptografie, um digitale Vermögenswerte langfristig zu schützen.

Die europäische Polizeibehörde Europol hat in ihrer aktuellen Risikoanalyse Krypto-Wallets als zentrale Angriffsfläche für zukünftige Quantencomputer identifiziert. Herkömmliche Verschlüsselungsmethoden könnten durch die enorme Rechenleistung dieser Systeme potenziell kompromittiert werden, was Millionen von Nutzern und Milliarden an digitalem Vermögen gefährden würde.

Das Problem liegt in der mathematischen Grundlage aktueller Public-Key-Kryptografie, die auf der Schwierigkeit großer Primfaktorzerlegung basiert. Quantencomputer könnten diese Berechnungen deutlich schneller lösen als klassische Computer, wodurch private Schlüssel theoretisch rekonstruierbar werden könnten. Besonders betroffen sind Hot-Wallets und Online-Lösungen, die permanent mit dem Internet verbunden sind.

Europol empfiehlt Wallet-Entwicklern und Kryptobörsen einen proaktiven Übergang zu post-quantenkryptografischen Standards. Dieser Prozess sollte schrittweise erfolgen und bereits in der Entwicklungsphase neuer Wallets berücksichtigt werden. Gleichzeitig müssen Best Practices für die sichere Migration bestehender Bestände etabliert werden, um die Sicherheit während der Übergangsphaserealisieren zu können.

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