Trotz republikanischer Behauptungen, ihr Angebot sei endgültig, bereiten US-Senatsdemokaraten einen Gegenvorschlag zum CLARITY Act vor. Sie sind unzufrieden mit den Krypto-Ethik-Bestimmungen des aktuellen Gesetzentwurfs.
Die Demokraten im US-Senat arbeiten an einem Gegenvorschlag zum überarbeiteten CLARITY Act der Republikaner, obwohl die GOP-Abgeordneten dessen Entwurf vom Sonntag als ihre "letzte, beste und endgültige Offerte" bezeichnet hatten. Dies berichtet das Politico-Nachrichtenportal. Die demokratischen Senatoren trafen sich am Montag im Büro von Minderheitsführer Chuck Schumer, um ihre Bedenken abzustimmen.
Hauptpunkt der Kritik sind die Krypto-Ethik-Bestimmungen im neuesten Gesetzentwurf. Nach Angaben von Senator Mark Warner senden die an guten Glauben beteiligten Demokraten eine Gegenposition ein. Der Gegenvorschlag soll noch vor einer entscheidenden Senatsprozedur-Abstimmung am Dienstag eingereicht werden.
Diese Abstimmung entscheidet darüber, ob der Senat den Gesetzentwurf zur weiteren Behandlung im Plenum vorantreiben kann. Die Dynamik zeigt, dass trotz intensiver Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten erhebliche Unterschiede in der Regulierungsausgestaltung des Kryptomarktes bestehen.