Fünf US-Senatoren der Demokratischen Partei verlangen eine Untersuchung einer Investition der Vereinigten Arabischen Emirate in ein Krypto-Unternehmen der Trump-Familie. Sie befürchten mögliche Interessenskonflikte und Auswirkungen auf die nationale Sicherheit der USA.
Die Senatoren Elizabeth Warren, Richard Blumenthal, Gary Peters, Dick Durbin und Ron Wyden haben ein Schreiben verfasst, in dem sie ihre Besorgnis über die 500-Millionen-Dollar-Investition der VAE in die Trump-Krypto-Gesellschaft ausdrücken. Sie fordern den Kongress auf, die Details des Deals zu untersuchen und zu prüfen, ob dieser die Entscheidungen von Präsident Trump und seiner Administration beeinflusst hat.
Zusätzlich kritisieren die Demokraten die Schritte der Trump-Administration zur Schwächung der Krypto-Regulierung. Diese umfassen die Befreiung von Krypto-Dienstleistern von Finanzaufsichtsvorschriften und die Auflösung des Krypto-Durchsetzungsteams des Justizministeriums. Warren hatte bereits im Februar Finanzminister Scott Bessent aufgefordert zu prüfen, ob der Deal einer Auslandsinvestitionsprüfung unterzogen werden sollte.
Die Besorgnis der Senatoren wird durch weitere Entwicklungen gestützt: Im Mai leiteten demokratische Abgeordnete eine Untersuchung in Trumps Begnadigungen ein, darunter die des Binance-Mitgründers Changpeng Zhao. Binance hatte zuvor eine 2-Milliarden-Dollar-Investition von einem Abu-Dhabi-Fonds erhalten, wobei die Zahlungen in USD1-Stablecoins von World Liberty Financial erfolgen sollten.