Während Bitcoin und Ethereum unter Druck stehen, treiben etablierte DeFi-Projekte die Infrastruktur voran. Mit Produktlaunchings wie 1inch Aqua und Fluids Liquidity-as-a-Service entstehen neue Lösungen für alte Probleme im dezentralen Finanzmarkt.
Der Kryptomarkt zeigt sich derzeit volatil: Bitcoin notiert bei etwa 65.000 US-Dollar, Ethereum ist deutlich unter 1.900 US-Dollar gefallen. Jenseits dieser Kursbewegungen schreitet die Entwicklung der DeFi-Infrastruktur jedoch ungebremst voran. Mehrere etablierte Projekte haben neue Produkte und Protokoll-Upgrades veröffentlicht, die auf drei zentrale Herausforderungen abzielen: bessere Liquiditätsnutzung, neue Services für Token-Emittenten und eine überarbeitete Staking-Infrastruktur.
1inch hat mit Aqua eine selbstverwahrte Shared-Liquidity-Infrastruktur gestartet, die es Liquiditätsanbietern ermöglicht, dieselben Token gleichzeitig für mehrere Positionen zu nutzen. Im klassischen DeFi-Modell müssen Vermögenswerte auf verschiedene Pools aufgeteilt werden – Aqua hält die Token dagegen im persönlichen Wallet und bewegt sie nur bei erfüllten Bedingungen. Begleitend wurde ein Anreizprogramm mit zehn Millionen 1INCH-Token angekündigt.
Fluid wiederum adressiert ein anderes Problem: Das Projekt bietet Liquidity-as-a-Service für Emittenten von Stablecoins und tokenisierten Vermögenswerten an. Dabei übernimmt Fluid den kompletten Aufbau und die Verwaltung von Liquidität auf dezentralen Handelsplattformen – ein Service, der insbesondere für Asset-Emittenten erhebliche operative Hürden senkt.