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Markt11. September 2026

Cyberangriffe auf Kanzleien verdoppelt – Auch Krypto-Börsen betroffen

Cyberangriffe auf Rechtsanwaltskanzleien haben sich 2025 verdoppelt, wobei gestohlene Dokumente im Dark Web auftauchen. Auch große Kryptobörsen wie Coinbase und Ledger wurden durch Datenlecks erschüttert, bei denen Kundendaten kompromittiert wurden.

Die internationale Anwaltskanzlei Greenberg Traurig bestätigte, dass Unbefugte Zugriff auf vertrauliche Dokumente erhalten und diese im Dark Web veröffentlicht haben. Dies ist Teil einer wachsenden Tendenz: Nach Angaben der auf Cybersicherheit spezialisierten Kanzlei BakerHostetler verdoppelte sich die Anzahl der Cyberangriffe auf Rechtsanwaltskanzleien von etwa 30 Fällen 2024 auf knapp 60 Fälle 2025. Phishing-Angriffe sind dabei die häufigste Angriffsart und machen etwa 30 Prozent aller Vorfälle aus.

Mehrere namhafte Kanzleien wurden durch Datenlecks geschädigt. Bei den Vorfällen wurden sensible Kundeninformationen wie Sozialversicherungsnummern, Ausweisdokumente und Gesundheitsdaten offengelegt. Auch WilmerHale und Goodwin Procter meldeten Sicherheitsverletzungen, die zu Klagen führten. Besonders bemerkenswert sind die sozialen Ingenieurattacken, bei denen Täter durch Täuschung an Zugangsrechte gelangen.

Die Kryptoindustrie bleibt ebenfalls im Visier von Cyberkriminellen. Coinbase wurde 2025 durch einen Bestechungsskandal getroffen, bei dem Hacker 69.461 Nutzer um persönliche Daten erleichterten. Auch Ledger, SafePal und Trezor verzeichneten Sicherheitslücken, durch die Kundendaten wie Namen, Adressen und Kaufhistorien exponiert wurden. In allen Fällen versicherten die Unternehmen, dass Wallet-Credentials und Zahlungsinformationen nicht beeinträchtigt wurden.

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