Die Krypto-Branche kämpft mit mehreren Sicherheitsproblemen: Galaxy Digital identifizierte mindestens 15 Angreifer hinter dem Coldcard-Wallet-Exploit mit Schäden von bis zu 130 Millionen Dollar. Parallel äußerte CNBC-Host Jim Cramer Bedenken zu Quantencomputern und plant den Verkauf seiner Bitcoin.
Galaxy Digital hat die Ermittlungen zum Coldcard-Wallet-Exploit vorangetrieben und mindestens 15 unterschiedliche Angreifer identifiziert. Die geschätzten Verluste belaufen sich auf 100 bis 130 Millionen Dollar, verteilt auf vier Angriffswellen. Wie Galaxy-Forschungsleiter Alex Thorn erklärte, erschwerte die dezentralisierte Natur des Exploits die Identifikation aller beteiligten Akteure erheblich – etwa als ein Angreifer nach dem Bericht eines Opfers 12 BTC aus 126 Adressen erbeutete.
Der Vorfall hat eine intensive Debatte über Hardware-Wallet-Sicherheit und die Rolle von KI bei der Schwachstellenforschung ausgelöst. Experten argumentieren kontrovers, ob künstliche Intelligenz solche Exploits hätte verhindern können. Während einige Analysten behaupten, dass minimal KI-Maßnahmen das Problem gelöst hätten, warnen andere vor vorschnellen Schlussfolgerungen ohne rigoros getestete Evidenz.
Jim Cramer kündigte unterdessen an, sein Bitcoin-Portfolio vollständig zu verkaufen – motiviert durch Sorgen vor Quantencomputern, die langfristig Kryptowährungen gefährden könnten. Während Bitcoin am Handelstag um 1,7 Prozent stieg, führte Cramers Aussage zu humorvollen Reaktionen in der Krypto-Gemeinde, die auf die „Inverse-Cramer"-Strategie anspielten. Zusätzlich pausierte der Bitcoin-Swap-Service Boltz seinen Betrieb nach einer Serie von KI-gestützten Hacking-Versuchen.