Der Chief Investment Officer von Bitwise, Matt Hougan, gibt sich entspannt bezüglich der möglichen Nicht-Verabschiedung des Clarity-Gesetzes. Seiner Ansicht nach wird der Kryptomarkt auch ohne diese Regelung nicht zusammenbrechen.
Der US-Kongress beginnt nächste Woche eine vierwöchige Pause. Das Clarity-Gesetz hätte somit nur ein dreitägiges Zeitfenster, um das Senat zu passieren, bevor die Sommerpause eintritt. Dieses enge Zeitfenster erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Vorhaben nicht rechtzeitig abgestimmt wird.
Matt Hougan, CIO des Vermögensverwalters Bitwise, signalisiert jedoch Gelassenheit. Für ihn ist eine fehlende Verabschiedung des Clarity-Gesetzes kein Szenario, das den Kryptomarkt fundamental erschüttern würde. Die digitalen Vermögenswerte hätten sich bereits unter schwierigen regulatorischen Bedingungen als resilient erwiesen.
Das Clarity-Gesetz hätte für mehr Transparenz und Definition des regulatorischen Status von Kryptowährungen in den USA sorgen sollen. Experten wie Hougan deuten jedoch an, dass der Markt bereits etabliert genug ist, um auch ohne diesen legislativen Rahmen zu funktionieren. Dennoch bleibt eine Verabschiedung aus Branchensicht wünschenswert für langfristige Planungssicherheit.