Die CME Group plant eine Klage gegen die US-Aufsichtsbehörde CFTC und fordert, dass Perpetual Futures als Swaps gemäß dem Dodd-Frank Act klassifiziert werden. CEO Duffy sieht darin einen notwendigen Schritt zur korrekten regulatorischen Einordnung dieser Derivate.
Die CME Group, einer der weltweit größten Terminbörsen, bereitet juristische Schritte gegen die US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) vor. Anlass ist die Genehmigung von Perpetual Futures, die das Unternehmen als regulatorisch problematisch einstuft.
Nach Ansicht von CME-CEO Duffy sollten Perpetual Futures unter das Dodd-Frank Act fallen und als Swaps klassifiziert werden. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die Regulierung und Aufsicht dieser Produkte. Die bisherige Einstufung durch die CFTC wird von CME als unzureichend und fehlerhaft betrachtet.
Der Rechtsstreit könnte weitreichende Konsequenzen für den Kryptoderivate-Markt haben. Eine Neubewertung der regulatorischen Status quo würde Auswirkungen auf andere Anbieter und die gesamte Branche haben. Die Entscheidung steht exemplarisch für die noch ungeklärten Fragen zur Regulierung von dezentralisierten Finanzprodukten.