Trotz des gescheiterten Abstimmung im US-Senat könnte das Krypto-Regulierungsgesetz CLARITY Act in der kommenden lame-duck-Session erneut zur Abstimmung kommen. Senatoren beider Parteien erwägen einem Bericht zufolge einen weiteren Anlauf vor Ende der aktuellen Legislaturperiode.
Adrian Wall von der Digital Sovereignty Alliance teilte mit, dass er direkt mit Senatoren beider Parteien gesprochen habe, die einen erneuten Versuch zur Verabschiedung des Kryptowährungsmarkt-Regulierungsgesetzes erwägen. Wall betonte am Mittwoch, dass es sowohl einen politischen Willen als auch konkrete Strategien gebe, das Thema noch einmal voranzubringen. Allerdings räumte er ein, dass ein erneuter Anlauf in der Lame-Duck-Phase sehr schwierig und eher ein "langer Schuss" sein dürfte.
Die Aussagen folgen auf die gescheiterte Senatsabstimmung vom Dienstag, bei der das CLARITY Act die erforderlichen 60 Stimmen verfehlte. Wall bezeichnete die Abstimmung als "großen Rückschlag", schloss jedoch nicht aus, dass das Gesetzesvorhaben noch eine zweite Chance erhält. Die bisherigen Gespräche stammten direkt von den Senatoren und nicht nur von Mitarbeitern der Abgeordneten.
Sollte ein erneuter Versuch während der Lame-Duck-Session scheitern, könnte das nächste Kongress-Gremium die Arbeit an einer Krypto-Marktstruktur-Regulierung wieder aufgreifen. Die Digital Sovereignty Alliance, eine gemeinnützige Interessenvertretung, arbeitet kontinuierlich mit Gesetzgebern und Regulierungsbehörden an der Kryptowährungs-Politik.