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Regulierung18. September 2026

CFTC plant Krypto-Regulierung ohne neue Gesetze

Die US-Behörde CFTC hat einen umfassenden Regulierungsplan für Kryptomärkte zur Überprüfung eingereicht. Dies geschieht, nachdem der US-Senat das Gesetzgebungsvorhaben CLARITY Act blockiert hat.

Die US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reichte am 17. September einen neuen Regulierungsplan bei der Aufsichtsbehörde "Office of Information and Regulatory Affairs" ein. Das Vorhaben trägt den Titel "Regulation Crypto Asset Transactions and Regulation Crypto Asset Markets" und befindet sich aktuell in der frühen "Prerul"-Phase des Regelwerk-Prozesses. Konkrete Details der geplanten Maßnahmen wurden nicht offengelegt.

Das Timing ist signifikant: Der Schritt erfolgte nur wenige Tage nach dem gescheiterten Versuch des Senats, den CLARITY Act voranzubringen – ein Gesetz, das einen bundesweiten Regulierungsrahmen für Kryptomärkte schaffen sollte. CFTC-Chef Michael Selig kündigte daraufhin an, dass die Behörde bereit sei, Krypto-Regeln auf Basis ihrer bestehenden Befugnisse umzusetzen.

Die CFTC plant, bestehenden und neuen Kryptobörsen die Möglichkeit zu geben, sich als sogenannte "Crypto Asset Markets" zu registrieren – spezielle Handelsplätze, auf denen gehebelte Kryptowährungsgeschäfte unter CFTC-Aufsicht angeboten werden könnten. Parallel handelte auch die SEC und kündigte vorübergehende Ausnahmen für Plattformen an, die den Handel mit tokenisierten Wertpapieren ermöglichen. Damit setzen beide Regulierungsbehörden ihren Kurs fort, auch ohne neue Gesetzgebung voranzuschreiten.

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