StartseiteNewsCelsius verklagt BitMEX auf 495 Millionen Dollar wegen Liquidationen 2020
Markt16. September 2026

Celsius verklagt BitMEX auf 495 Millionen Dollar wegen Liquidationen 2020

Der Kreditgeber Celsius Network hat eine Klage gegen die Krypto-Börse BitMEX eingereicht und fordert 495 Millionen Dollar Schadensersatz. Der Streit dreht sich um Liquidationen, die während des Marktcrashs im Jahr 2020 stattgefunden haben.

Celsius Network macht BitMEX für erhebliche finanzielle Verluste während der Volatilität im März 2020 verantwortlich. Der Kryptokreditgeber argumentiert, dass die Börse unrechtmäßig große Positionen liquidiert hat, was zu massiven Verlusten für Celsius-Kunden führte. Die 495-Millionen-Dollar-Forderung soll diese Schäden kompensieren.

Der Marktcrash 2020 war einer der turbulentesten Perioden in der Krypto-Geschichte, in der Bitcoin innerhalb weniger Tage erheblich an Wert verlor. BitMEX war während dieser Zeit ein zentraler Handelsplatz, auf dem Derivate mit hohem Hebel gehandelt wurden. Celsius behauptet, dass die Liquidationspraktiken der Börse unverhältnismäßig waren und zum wirtschaftlichen Schaden des Unternehmens führten.

Der Fall unterstreicht die anhaltenden rechtlichen Herausforderungen und Streitigkeiten zwischen etablierten Krypto-Plattformen. BitMEX hat bereits mit regulatorischen Problemen zu kämpfen gehabt und könnte mit dieser Klage vor weiteren finanziellen und rechtlichen Belastungen stehen. Die Auseinandersetzung könnte wichtige Präzedenzfälle für die Haftung von Börsen bei extremer Marktvolatilität setzen.

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