Das BTCFi-Protokoll Echo wurde Opfer eines Exploits auf der Blockchain Monad. Ein Angreifer nutzte die Sicherheitslücke, um 1.000 eBTC unrechtmäßig zu prägen und diese anschließend als Collateral zum Kreditaufnahme zu missbrauchen.
Bei dem Angriff auf das Echo-Protokoll gelang es einem Hacker, die Sicherheitsmechanismen zu durchbrechen und 1.000 eBTC – das native Bitcoin-Äquivalent auf Monad – ohne entsprechende Deckung zu prägen. Dies ermöglichte dem Angreifer, eine große Menge an Kapital zu generieren, die normalerweise durch echte Vermögenswerte gesichert hätte sein müssen.
Mit den unrechtmäßig geprägten eBTC konnte der Exploit-Nutzer diese Tokens als Sicherheiten hinterlegen und damit WBTC (Wrapped Bitcoin) kreditieren. Dieses Schema ermöglicht es Angreifern, echte Vermögenswerte aus dem Protokoll zu extrahieren, ohne selbst Kapital einzuzahlen.
Onchain-Analysten verfolgten die verdächtigen Transaktionen in Echtzeit und dokumentierten den Angriff. Der Vorfall unterstreicht die Risiken von neueren Protokollen und Blockchains, deren Sicherheitsaudits noch nicht umfassend durchgeführt wurden. Das Echo-Protokoll-Team wird vermutlich einen Post-Mortem-Bericht veröffentlichen.