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Markt02. Oktober 2026

BitGo-CEO warnt: Clarity-Kollaps birgt systemisches Risiko

BitGo-Geschäftsführer Mike Belshe warnt vor Systemrisiken durch konzentrierte Finanzfunktionen. Der Zusammenbruch von Clarity habe gezeigt, dass die Bündelung von Börsen-, Makler- und Verwahrstellen-Funktionen in einem Unternehmen größere Gefahren bergen könnte als die Lehman-Krise.

Der CEO des Kryptoverwahrers BitGo hat auf die strukturellen Anfälligkeiten des Kryptomarkts hingewiesen. Durch den Kollaps von Clarity wurde offenkundig, wie kritisch die Konzentration mehrerer zentraler Finanzfunktionen bei einem einzelnen Anbieter sein kann. Dies schaffe systemische Risiken, die über das hinausgehen, was traditionelle Finanzmärkte in der Vergangenheit erlebt haben.

Das Kernproblem liegt in der fehlenden Trennung von Börsengeschäft, Maklerfunktionen und Verwahrung. Wenn ein solches Unternehmen kollabiert, sind gleichzeitig Kundengelder, Handelsplattformen und Verwahrstellen betroffen. Dies kann zu Kaskadeneffekten führen, bei denen der Ausfall eines Akteurs das gesamte Ökosystem gefährdet. Solche Konzentrationsmuster sind im Kryptomarkt nach wie vor verbreitet.

Belshe plädiert für eine stärkere Regulierung und Segregation dieser Funktionen. Eine institutionelle Infrastruktur mit spezialisierten und voneinander unabhängigen Anbietern könnte die Widerstandsfähigkeit des Marktes erheblich verbessern. Dies erfordert klare regulatorische Rahmenbedingungen und Transparenzanforderungen für alle Marktteilnehmer.

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