Bitcoin ist unter die 80.000-Dollar-Marke gefallen, könnte aber durch aggressive Käufe von MicroStrategy, steigende Staatsanleihen-Renditen und ein potenzielles US-Iran-Abkommen schnell zurückkehren. Analysten sehen trotz jüngster Liquidationen gute Chancen für eine baldige Rally.
Bitcoin scheiterte zuletzt bei einem Ausbruchsversuch über 82.000 Dollar und rutschte bis auf 76.000 Dollar ab. In dieser viertägigen Periode kam es zu Liquidationen von etwa 400 Millionen Dollar bei Long-Positionen. Trotz dieses siebenprozentigen Rückgangs bleiben die Chancen auf eine Rückkehr zur 80.000-Dollar-Marke intakt.
Ein wesentlicher Treiber ist die aggressive Bitcoin-Akkumulation durch MicroStrategy (MSTR), das in der vergangenen Woche 2 Milliarden Dollar in BTC investierte. Das Unternehmen nutzte zudem eine schwächere Marktphase, um 1,5 Milliarden Dollar alte Schulden zurückzukaufen und damit künftige Verwässerung zu reduzieren. Dies eröffnet Spielraum für weitere Bitcoin-Käufe.
Makroökonomisch verbessern sich die Bedingungen für Bitcoin durch steigende Renditen auf US-Staatsanleihen (10-Jahr-Rendite bei 4,60%). Investoren zweifeln zunehmen an der Tragfähigkeit der US-Staatsfinanzen – besonders mit 2 Billionen Dollar langfristiger Schulden, die 2026 fällig werden. Dies stärkt traditionell die Nachfrage nach knappen Vermögenswerten wie Bitcoin.
Ein schwächerer US-Dollar – etwa durch weitere Notenbankinterventionen – sowie ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran könnten die Risikobereitschaft der Anleger schnell erhöhen und Bitcoin-Käufe beschleunigen.