Bitcoin notiert bei knapp 79.000 Dollar und prellt zum dritten Mal an der psychologischen 80.000-Dollar-Grenze ab. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung sind die kommenden US-Inflationsdaten und die Fed-Sitzung ab dem 15. September.
Der Bitcoin-Kurs stagniert derzeit bei rund 78.900 Dollar und befindet sich in einer nervösen Seitwärtsphase, die seit Wochen andauert. Am Dienstag fiel der Kurs auf 78.371 Dollar zurück, ausgelöst durch geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran, die den Ölpreis nach oben trieben und damit auch risikobehaftete Anlagen wie Bitcoin belasteten. Mit einem Gesamtmarkt-Volumen von 2,78 Billionen Dollar bleibt Bitcoin mit 56,9 Prozent Marktanteil das dominanteste Krypto-Asset.
Die 80.000-Dollar-Marke fungiert als entscheidender Widerstand, an dem der Kurs bereits dreimal gescheitert ist. Gelingt ein Ausbruch nach oben, könnten Kursziele bei 85.000 und später 90.000 Dollar folgen – ein Aufwärtspotenzial von etwa 15 Prozent. Nach unten hin erstreckt sich eine Unterstützungszone zwischen 78.000 und 79.000 Dollar, unterhalb derer verstärkte Verkaufsimpulse drohen.
Ein Indikator für die aktuelle Marktstimmung ist die gestiegene Korrelation zwischen Bitcoin und Gold auf 73 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass Anleger Bitcoin momentan weniger als Wachstumsinvestment nutzen, sondern primär als Absicherung gegen makroökonomische Risiken halten. Die nächsten Impulse kommen von den US-Inflationsdaten am Freitag und der anschließenden Fed-Sitzung ab dem 15. September – diese beiden Termine dürften die Richtung des Marktes kurzfristig bestimmen.