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Bitcoin19. Mai 2026

Bitcoin-Miner als Schlüsselspieler in der KI-Infrastruktur

Bitcoin-Mining-Unternehmen kontrollieren über 27 Gigawatt geplante Stromkapazität und werden damit zu unverzichtbaren Partnern für den KI-Boom. Laut einer Analyse der Investmentbank Bernstein haben Miner bereits über 90 Milliarden Dollar an KI-Verträgen abgeschlossen.

Die wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur hat einen neuen Engpass offenbart: Stromverfügbarkeit, nicht Kapital oder Rechenleistung. Während Google und Blackstone eine gemeinsame KI-Cloud-Plattform aufbauen, positionieren sich Bitcoin-Mining-Firmen als kritische Stromlieferanten. Der Grund ist simpel: Die Genehmigung von Stromkapazität dauert in den meisten US-Bundesstaaten über vier Jahre – ein Bottleneck, das große Technologiekonzerne zur Zusammenarbeit mit etablierten Minern zwingt.

Bitcoin-Miner haben diese strategische Gelegenheit erkannt und sich als AI-Infrastruktur-Provider neu erfunden. Unternehmen wie IREN, Riot Platforms, Core Scientific und HUT 8 haben Milliardendeals mit Chip-Herstellern und Cloud-Providern abgeschlossen. IREN sicherte sich beispielsweise einen 3,4-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Nvidia, während Riot Platforms mit AMD kooperiert.

Die Positionierung macht Miner zu unverzichtbaren Partnern – unabhängig davon, ob große Hyperscaler ihre eigenen Cloud-Dienste aufbauen oder externe Provider nutzen. Solange die Nachfrage nach angebundener Stromkapazität besteht, verfügen Bitcoin-Miner über ein Angebot, das derzeit kaum jemand sonst bereitstellen kann. Bernstein bewertet vier dieser Mining-Firmen mit „Outperform".

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