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Bitcoin11. Oktober 2026

BaFin lehnt MiCA-Antrag ab: bitcoin.de bleibt vorerst offline

Die BaFin hat den Antrag der futurum bank AG auf MiCA-Regulierung abgelehnt. Bitcoin.de kann daher nicht wie geplant zum Handel zurückkehren und bleibt für Transaktionen gesperrt.

Die Nachricht kam am 6. Oktober 2026: Die BaFin lehnte den MiCA-Antrag der futurum bank AG ab, die bitcoin.de betreibt. Damit endet die bisherige Duldung der Kryptodienste durch die Behörde. Bitcoin Group SE, die Muttergesellschaft, sprach von einem erwarteten Rückschlag. Seit dem 12. Juni 2026 ist der Handel auf der Plattform bereits eingestellt, Auszahlungen von Kryptowährungen sind weiterhin möglich.

Bitcoin Group plant, bitcoin.de ohne eigene MiCA-Lizenz weiterzubetreiben. Stattdessen sollen zwei regulierte deutsche Institute als Partner fungieren: eines als Handelspartner der Kunden, das andere für die Kryptoverwahrung. App und Markenname bleiben erhalten. Die Namen der Partner werden noch nicht genannt, die Verträge befinden sich in der Finalisierungsphase.

Nach Unternehmensangaben sind die technischen Vorbereitungen für den Relaunch abgeschlossen. Die Kryptobestände der Nutzer wurden bereits im August auf eine neue Verwahrungsinfrastruktur transferiert. Das Haupthindernis ist nun die regulatorische Umsetzung. Bitcoin Group und futurum bank AG können innerhalb eines Monats Widerspruch gegen die BaFin-Entscheidung einlegen oder einen neuen Antrag stellen. Ein konkreter Termin für die Rückkehr zum Handel steht noch nicht fest.

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