BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes nennt NEAR Protocol aktuell einen seiner bevorzugten Altcoin-Picks und erhöht die Risikoquote seines Fonds entsprechend. Der stark gefallene Layer-1-Coin könnte vom wachsenden KI-Narrativ profitieren.
NEAR Protocol hat in den vergangenen zwölf Monaten massiv an Wert verloren und notiert mit rund 1,55 US-Dollar über 50 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Lange Zeit wirkte das Netzwerk zunehmend irrelevant, während Konkurrenten wie Solana oder Ethereum die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Doch zuletzt mehren sich wieder bullische Stimmen – angeführt von einflussreichen Investoren wie Arthur Hayes.
Der ehemalige BitMEX-CEO gilt im Kryptomarkt als einer der einflussreichsten Makro- und Altcoin-Experten und lag mit mehreren aggressiven Positionierungen in den vergangenen Monaten frühzeitig richtig. In seinem jüngsten Blog-Post erklärt Hayes, dass er bei seinem Fonds Maelstrom die Risikoquote massiv erhöht – mit Fokus auf HYPE, ZEC und NEAR. Besonders interessant: Hayes verbindet NEAR nicht nur mit klassischer Layer-1-Technologie, sondern mit einem KI-Narrativ.
Hayes beschreibt in seinem Essay eine langfristige Investmentthese rund um Privacy-Technologien, KI-Agenten und „NEAR Intents". Diese könnten künftig eine wichtige Rolle in der digitalen Infrastruktur spielen. Während viele Blockchains auf DeFi oder Meme-Coins setzen, positioniert sich NEAR als Infrastruktur für KI-Anwendungen und autonome Agentensysteme – ein Trend, der aktuell zu den stärksten Zukunftsnarrativen im gesamten Tech-Sektor zählt. Dazu kommt die niedrige aktuelle Bewertung, die viele Anleger als asymmetrische Chance sehen.