Die Stadt Albuquerque hat ein Verbot für Krypto-ATMs erlassen und gibt Betreibern 45 Tage Zeit, ihre Geräte zu entfernen. Der private Besitz von Kryptowährungen und der Online-Handel bleiben davon unberührt.
Die Stadt Albuquerque in New Mexico folgt einem zunehmenden Trend in den USA und untersagt den Betrieb von Kryptowährungs-Geldautomaten. Betreiber solcher Automaten haben eine Frist von 45 Tagen, um ihre Geräte zu entfernen, anderenfalls drohen rechtliche Konsequenzen. Die Maßnahme zielt darauf ab, Betrüger und illegale Transaktionen einzudämmen, die häufig mit diesen Kiosken in Verbindung gebracht werden.
Die Entscheidung betrifft ausschließlich den Betrieb physischer Krypto-Automaten im Stadtgebiet. Private Nutzer dürfen Kryptowährungen weiterhin besitzen und handeln, solange dies online erfolgt. Diese Differenzierung zeigt, dass die Stadt nicht den Kryptomarkt generell einschränken möchte, sondern spezifisch auf die Risiken von dezentralisierten, physischen Handelsplätzen reagiert.
Das Verbot ist Teil einer breiteren regulatorischen Bewegung in amerikanischen Städten, die Krypto-ATMs als Risikoquelle für Betrug und Geldwäsche betrachten. Ähnliche Maßnahmen wurden in anderen Metropolen wie New York und Los Angeles bereits umgesetzt. Für die Kryptoindustrie bleibt es eine Herausforderung, das Vertrauen der Behörden durch verstärkte Sicherheitsstandards und Compliance-Maßnahmen zurückzugewinnen.