Laut einer Umfrage der US-Notenbank haben 2025 etwa 10% der Amerikaner Kryptowährungen genutzt. Der Großteil setzt dabei auf Bitcoin und andere Coins als Geldanlage, während die Nutzung für Zahlungen noch gering ausfällt.
Die Federal Reserve hat in ihrer jüngsten Erhebung festgestellt, dass die Kryptonutzung in den USA wieder ansteigt. Von den befragten Amerikanern nutzen etwa 9% Kryptowährungen als Investitionsanlage, während nur 2% sie für Zahlungen und 1% zum Geldtransfer an Familie und Freunde einsetzen. Besonders interessant ist die höhere Akzeptanz unter der unbankten Bevölkerung: Etwa 6% dieser Gruppe nutzt Kryptos für Transaktionen, im Vergleich zu nur 2% der Bevölkerung mit Bankzugang.
Unternehmen wie Block von Jack Dorsey und die Bitcoin-Payment-Plattform Lightspark bemühen sich aktiv, Kryptowährungen in den Mainstream zu integrieren. Block hat bereits über 800.000 US-amerikanische Händler mit Bitcoin- und Stablecoin-Zahlungen ausgestattet. Unter den Nutzern, die Kryptos für Zahlungen verwenden, geben mehr als 25% an, dass Unternehmen eine Zahlung in Kryptowährung bevorzugt haben – vor allem wegen schnellerer Abwicklung, Datenschutz und niedrigerer Gebühren.
Die neue Führung der Federal Reserve unter Kevin Warsh könnte eine aufgeschlossenere Haltung gegenüber Kryptowährungen bedeuten. Der designierte Fed-Vorsitzende vertritt eine positive Sicht auf Bitcoin und sieht darin ein Anlageinstrument mit stabilisierendem Potenzial – ein deutlicher Unterschied zu seinem Vorgänger Jerome Powell, dessen Kurs gegenüber Kryptos deutlich skeptischer ausfiel.