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Altcoins20. Mai 2026

XRP Ledger: Ripple rüstet sich gegen Quantencomputer-Risiken

Ripple arbeitet mit Project Eleven an einem Fahrplan, um den XRP Ledger bis 2028 quantenresistent zu machen. Die Zusammenarbeit umfasst umfangreiche Audits und Tests hybrider Signaturverfahren, um die Blockchain auf zukünftige Bedrohungen vorzubereiten.

Quantencomputer stellen für alle etablierten Blockchains ein langfristiges Sicherheitsrisiko dar. Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP basieren auf Kryptografieverfahren, die zwar heute als sicher gelten, aber durch ausreichend leistungsstarke Quantencomputer angegriffen werden könnten. Ein solches Szenario hätte weitreichende Folgen für private Schlüssel, Wallets und die gesamte Netzwerksicherheit – bleibt aber eine Zukunftsperspektive.

Die Vorbereitung auf diese Bedrohung beginnt bereits jetzt, da Migrationen in dezentralen Netzwerken Monate oder Jahre dauern. Börsen, Custody-Anbieter, Validatoren und Wallet-Betreiber müssen neue Sicherheitsstandards koordiniert testen und einführen. Ripple hat für den XRP Ledger deshalb einen konkreten Post-Quantum-Fahrplan vorgestellt: Bis 2028 sollen Audits, Validator-Benchmarks und Custody-Prototypen quantenresistente Signaturen testen.

Ein strategischer Vorteil des XRP Ledgers ist seine native Account-Architektur mit integrierter Key Rotation. Das ermöglicht es Nutzern und Unternehmen, auf neue Signaturverfahren zu wechseln, ohne bestehende XRP-Adressen aufgeben zu müssen. Dies reduziert die operative Komplexität einer Migration erheblich – ein entscheidender Faktor für große Zahlungsanbieter und institutionelle Dienstleister.

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