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Markt08. September 2026

Visa verbindet Blockchain-Kredite mit Stablecoin-Zahlungen

Visa integriert seine Settlement-Daten mit dezentralen Kreditprotokollen, um Stablecoin-Zahlungen zu finanzieren. Gleichzeitig pausierte die Bitcoin-Holding-Gesellschaft MicroStrategy ihre wöchentlichen BTC-Käufe zugunsten eines Aktienrückkaufs.

Visa verbindet sein Zahlungsnetzwerk VisaNet erstmals direkt mit Blockchain-Kreditprotokollen. Das ermöglicht Kreditgebern, Settlement-Daten und On-Chain-Transaktionen zu kombinieren, um Kreditnehmer zu bewerten und Zahlungsverpflichtungen zu finanzieren. Damit erhalten Kartenbetreiber Zugang zu dezentralem Kreditangebot, ohne auf traditionelle Finanzierungskanäle angewiesen zu sein.

Die Initiative folgt dem rasanten Wachstum von Stablecoins im Visa-Ökosystem. Das Netzwerk unterstützt mittlerweile über 160 Stablecoin-verknüpfte Kartenprogramme mit einem Anstieg des Zahlungsvolumens um knapp 200% im Jahresvergleich. Die annualisierte Settlement-Rate übersteigt bereits 20 Milliarden US-Dollar – ein 15-facher Anstieg zum Vorjahr.

MicroStrategy pausierte diese Woche seine regelmäßigen Bitcoin-Käufe und investierte stattdessen 176 Millionen Dollar in den Rückkauf von Vorzugsaktien. Der Bestand des größten Corporate-Bitcoin-Treasury bleibt damit bei 845.050 BTC, für die das Unternehmen durchschnittlich 75.412 Dollar pro Coin aufwendete.

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