Visa hat die Visa Stablecoin Platform (VSP) eingeführt, die es Finanzinstituten ermöglicht, Stablecoins zu emittieren, zu halten und zu transferieren. Die Plattform kombiniert Minting, Wallet-Verwaltung und Treasury-Management in einem System und startet zunächst im Beta-Test mit ausgewählten Kunden.
Die neue Plattform integriert Stablecoin-Operationen direkt in bestehende Zahlungs- und Abwicklungs-Workflows von Banken und Fintechs. Damit entfällt für Finanzinstitute die Notwendigkeit, eigene Blockchain-Infrastruktur aufzubauen. Das System bietet Transaktionsgenehmigungen, Sicherheitskontrollen sowie umfassende Audit-Logs und Wallet-Integration.
Zum Launch unterstützt die VSP den Stablecoin Open USD (OUSD) sowie Visas bestehende Partnerschaften mit Circle (USDC) und Paxos (USDG). Der globale Stablecoin-Markt ist mittlerweile auf etwa 304 Milliarden Dollar angewachsen, mit über 670 Milliarden Dollar an Stablecoin-Kreditvergaben in den letzten fünf Jahren.
Die Initiative reiht sich in Visas strategische Ausrichtung im Stablecoin-Sektor ein. Das Unternehmen hat bereits neun Blockchain-Netzwerke integriert, ein Jahresabwicklungsvolumen von 7 Milliarden Dollar erreicht und unterstützt über 130 Stablecoin-Kartenprogramme in mehr als 50 Ländern.