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Markt08. September 2026

Visa nutzt Blockchain-Lending für Stablecoin-Kartenprogramme

Visa kombiniert Zahlungsdaten mit Blockchain-Kreditprotokollen, um Finanzierungen für Stablecoin-basierte Kartenprogramme zu ermöglichen. Das Unternehmen verzeichnet dabei ein massives Wachstum: Die Stablecoin-Abrechnungsvolumina sind auf über 20 Milliarden Dollar annualisiert gestiegen.

Visa nutzt erstmals seine VisaNet-Abrechnungsdaten zusammen mit Blockchain-Transaktionsdaten, um Kreditgebern die Bewertung von Zahlungsunternehmen zu ermöglichen. Lender können so transparenter und schneller über Finanzierungsbedingungen entscheiden. Das Unternehmen argumentiert, dass dieser Ansatz traditionelle Hürden bei der Kreditvergabe abbaut und insbesondere kleineren Fintechs Zugang zu Kapital ermöglicht.

Die Erfolgsquote des Modells ist beeindruckend: Seit 2023 hat Visas Partnerschaft mit Credit Coop – einem Anbieter von Betriebsmittelfinanzierung – bereits über 2,5 Milliarden Dollar an Abrechnungsvolumina finanziert, ohne einen einzigen Zahlungsausfall zu verzeichnen. Credit Coop nutzt Smart Contracts zur Automatisierung von Kreditvergabe, Sicherheitenmanagement und Rückzahlung.

Visas Initiative ist Teil einer größeren Strategie, um Teile des 40 Billionen Dollar schweren globalen Kreditmarkts auf Blockchains zu verlagern. Die Zahlungsvolumina über mehr als 160 Stablecoin-Kartenprogramme wuchsen um fast 200 Prozent Jahr über Jahr, während Blockchain-Kreditprotokolle seit 2020 über 694 Milliarden Dollar in Stablecoin-Darlehen verarbeitet haben.

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