Visa Direct bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, Konten mit Stablecoins zu finanzieren und internationale Zahlungen direkt in digitalen Währungen zu tätigen. Die Partnerschaft mit der Krypto-Infrastruktur-Plattform Zerohash markiert einen weiteren Schritt von Visa in die Stablecoin-Integration.
Visa erweitert sein Angebot an Stablecoin-Zahlungen durch eine Zusammenarbeit mit dem Krypto-Infrastruktur-Anbieter Zerohash. Über das Visa-Direct-Netzwerk können berechtigte Geschäftskunden ab sofort ihre Konten mit Stablecoins vorfinanzieren und grenzüberschreitende Zahlungen in digitalen Währungen durchführen. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Liquidität außerhalb regulärer Bankzeiten zu verwalten und Zahlungsempfänger können Gelder direkt in Stablecoins statt in Fiat-Währungen erhalten.
Zerohash, seit 2017 tätig, stellt Krypto-Infrastruktur für Finanzinstitute bereit. Das Unternehmen hatte im März einen Antrag für eine nationale Trust-Bank-Genehmigung eingereicht und half im Juli bei der Einführung von Bitcoin-, Ethereum- und Solana-Trading auf E*Trade durch Morgan Stanley. Mit der Integration in Visa Direct wird die Plattform nun in einem deutlich größeren Maßstab verfügbar.
Die Partnerschaft reiht sich in Visas umfassendere Stablecoin-Strategie ein. Nach einem Pilotprojekt mit BVNK im Januar und der Einführung der Visa Stablecoin Platform im Juli bietet der Zahlungsdienstleister seinen Kunden nun neue Werkzeuge, um digitale Währungen in ihre bestehenden Zahlungs- und Treasury-Systeme zu integrieren.