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Ethereum09. Oktober 2026

US-Senator untersucht Cantor Fitzgerald und Tether-Verbindungen

Der demokratische Senator Richard Blumenthal fordert von der Wall-Street-Firma Cantor Fitzgerald Unterlagen zu ihren Geschäftsbeziehungen mit Tether an. Er wirft vor, dass die Familie von Handelsminister Howard Lutnick erheblich von der Partnerschaft mit dem größten Stablecoin-Emittenten profitiert.

Senator Blumenthal hat Cantor Fitzgerald einen 13-Punkte-Fragenkatalog zu seiner Tether-Geschäftstätigkeit vorgelegt. Die Antworten sind bis zum 23. Oktober fällig. Nach Blumenthals Darstellung ist Cantors 5-prozentiger Tether-Anteil seit Trumps Amtsantritt von 600 Millionen auf geschätzte 10 Milliarden Dollar gestiegen. Zudem verdiene Cantor jährlich Millionen an den für Tether gehaltenen Vermögensbeständen als Custodian des Stablecoins.

Der Senator argumentiert, dass Cantors lukrative Tether-Beziehungen auf Kosten der nationalen Sicherheit gehen würden. Er möchte wissen, wie das Unternehmen überprüft, ob Tether US-Sanktionen und Anti-Geldwäsche-Regelungen einhält. Howard Lutnick, Vater des Cantor-Vorsitzenden Brandon Lutnick und aktueller Handelsminister, habe seit Trumps Rückkehr ins Amt über 250 Millionen Dollar verdient, darunter eine 192-Millionen-Dollar-Ausschüttung von Cantor.

Das Schreiben erhebt keine konkreten Vorwürfe von Gesetzesverletzungen, sondern dient der Informationsbeschaffung im Rahmen einer Untersuchung zu illegalen Kryptowährungsaktivitäten und möglichen Interessenskonflikten der Trump-Administration. Blumenthal betont die tiefe Verflechtung zwischen Tether und Cantor Fitzgerald sowie deren Beziehungen zur aktuellen Regierung.

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