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Bitcoin24. September 2026

US-Renditen treiben Bitcoin unter 84.000 Dollar

Steigende Renditen auf US-Staatsanleihen und robustes Wirtschaftswachstum setzen den gesamten Kryptomarkt unter Druck. Bitcoin fiel innerhalb von 24 Stunden um über 2 Prozent, während kleinere Kryptowährungen wie Dogecoin mit bis zu 7 Prozent Verlust deutlich stärker nachgaben.

Die jüngste Marktkorrektur wurde durch mehrere Faktoren gleichzeitig ausgelöst. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte auf 5,11 Prozent – den höchsten Stand seit 2007 – während der S&P Global Flash-Index für die US-Wirtschaft mit 58,4 Punkten sein Niveau seit Juli 2021 übertraf. Diese Signale für anhaltendes Wachstum verstärken die Erwartung, dass die Notenbank die Zinsen länger auf erhöhtem Niveau halten wird.

Höhere Renditen auf sichere Staatsanleihen erhöhen die Opportunitätskosten für das Halten von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, die keinen laufenden Ertrag generieren. Gleichzeitig verteuert sich die Finanzierung gehebelter Positionen im Kryptomarkt erheblich. Eine schwach nachgefragte Auktion über 70 Milliarden Dollar fünfjähriger US-Staatsanleihen deutet zudem auf nachlassenden Appetit der Anleger hin – trotz der historisch hohen Renditen.

Das Ausmaß der Marktschwäche variiert zwischen den einzelnen Kryptowährungen erheblich. Während Bitcoin um 2 Prozent fiel, verloren Dogecoin, Zcash und XRP zwischen 5 und 7 Prozent. Der bevorstehende Optionsverfall am Freitag könnte weitere Volatilität bringen, insbesondere rund um der 85.000-Dollar-Marke.

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