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Bitcoin17. September 2026

US-Gesetz soll Bitcoins der Regierung für 20 Jahre sichern

Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der Bitcoins der US-Regierung in einem strategischen Reservefonds für mindestens 20 Jahre halten soll. Das "American Reserve Modernization Act" würde damit Trumps Executive Order zur Bitcoin-Reserve rechtlich verankern.

Das Repräsentantenhaus-Finanzausschuss hat am Mittwoch den Gesetzesentwurf HR 8957 mit 28 zu 21 Stimmen gebilligt. Dieser soll eine strategische Bitcoin-Reserve und einen separaten Digital-Asset-Fonds im US-Finanzministerium etablieren, um Bitcoins und andere digitale Vermögenswerte zu verwalten, die durch strafrechtliche oder zivilrechtliche Beschlagnahmen in den Besitz des Bundes gekommen sind.

Der Vorstoß soll fragmentierte Verwaltungsstrukturen beenden und Sicherheitsrisiken minimieren. Gesetzgeber Nicholas Begich betont die Notwendigkeit einer transparenten Kontrolle und Bilanzierung der Bestände. Nach Schätzungen hält die US-Regierung derzeit etwa 324.527 Bitcoin im Wert von etwa 24,7 Milliarden Dollar. Das Gesetz würde zudem regelmäßige Transparenzberichte und unabhängige Audits vorschreiben sowie Bundesstaaten ermöglichen, ihre Bitcoins bei der Federal Reserve zu lagern.

Das Gesetz garantiert auch private Eigentumsrechte und Selbstverwahrung von Bitcoin. Experten wie Connor Brown vom Bitcoin Policy Institute bezeichnen den Schritt als historisch bedeutsam für die Bitcoin-Politik. Der Gesetzesentwurf muss jedoch noch das Repräsentantenhaus und den Senat passieren, bevor er zur Unterzeichnung zum Präsidenten gelangen kann.

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