Vier jahrzehntelang inaktive Bitcoin-Wallets sind zwischen Ende August und Anfang September wieder aktiviert worden und haben insgesamt 202,84 BTC im Wert von etwa 15,73 Millionen Dollar bewegt. Die ältesten Coins stammen aus dem Jahr 2011 und haben astronomische Renditen von über 2,5 Millionen Prozent erzielt.
Die Reaktivierung alter Bitcoin-Bestände setzt sich fort. Laut Galaxy Research wurden vier weitere Wallets zwischen dem 29. August und 4. September 2024 aktiviert. Die größte Wallet hielt 146,06 BTC im Wert von etwa 11,31 Millionen Dollar, die seit November 2013 unangetastet waren. Eine weitere Wallet mit 40 BTC aus November 2011 erregte besondere Aufmerksamkeit: Sie liefert einen Gewinn von etwa 2,57 Millionen Prozent – eine ursprüngliche Investition von etwa 120 Dollar ist heute über 3 Millionen Dollar wert.
Die Coins aus dem Jahr 2011 zeigen die extremsten Renditen. Ein Wallet mit 10 BTC aus Juni 2011 ist rund 777.000 Dollar wert, ein anderes mit 6,78 BTC aus Februar 2011 etwa 551.000 Dollar. Diese Papiergewinne verdeutlichen, wie profitabel frühe Bitcoin-Investitionen gewesen wären. Diese jüngste Aktivierungswelle ist Teil eines größeren Sommertends – im August bewegten bereits sechs Wallets etwa 40 Millionen Dollar in nur zehn Tagen.
Besonders aussagekräftig ist die Aktivität eines 6,78-BTC-Wallets, das Münzen zur Börse Coinbase transferierte. Dies signalisiert üblicherweise die Absicht zu verkaufen. Mehrere Wallets trugen zudem Markierungen im Zusammenhang mit einem New Yorker Rechtsstreit um verlassene Adressen als Nachlassvermögen. Die genauen Gründe für die aktuelle Aktivierungswelle bleiben unklar, werfen aber Fragen zur Rückkehr von lange verlorenem Angebot in den Markt auf.