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Markt24. September 2026

Trump-Regierung prüft Dollar-Stablecoin-Förderung weltweit

Die US-Regierung erwägt laut Bloomberg-Bericht Maßnahmen zur gezielten Förderung dollargebundener Stablecoins im Ausland. Ziel ist die Sicherung der Dollar-Dominanz und eine Steigerung der Nachfrage nach US-Staatsanleihen.

Die Trump-Administration prüft derzeit einen Plan zur weltweiten Förderung von Dollar-Stablecoins wie USDT und USDC. Dabei könnten das Treasury Department, das State Department und die U.S. International Development Finance Corporation in Kooperation mit privaten Unternehmen tätig werden. Konkrete Details wie beteiligte Unternehmen, Zielländer oder Finanzierungsumfang wurden bislang nicht genannt. Das Vorhaben befindet sich nach Angaben von Bloomberg noch in einem frühen Planungsstadium.

Dollar-Stablecoins sind digitale Token, deren Wert 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. Die größten Vertreter USDT und USDC machen zusammen etwa 90 Prozent des globalen Stablecoin-Marktes aus, der aktuell ein Volumen von 292,49 Milliarden US-Dollar erreicht. Emittenten sichern diese Token durch Reserven ab, die neben US-Dollar auch kurzfristige US-Staatsanleihen enthalten. Dadurch zählen Stablecoin-Emittenten bereits zu den 20 größten Haltern amerikanischer Staatsschulden.

Eine breitere internationale Nutzung von Dollar-Stablecoins könnte die Nachfrage nach US-Treasuries erheblich steigern und die globale Dollar-Dominanz festigen. Allerdings warnen der Internationale Währungsfonds und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich vor Risiken für Schwellenländer, darunter Kapitalabflüsse, Druck auf lokale Währungen und verminderter Einfluss nationaler Behörden auf Finanzströme.

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