Das Nasdaq-gelistete Unternehmen Strive hat in der ersten Septemberwoche 1.375 Bitcoin für etwa 109 Millionen Dollar erworben und erhöht damit seine Gesamtbestände auf 24.531 BTC. Die Finanzierung erfolgt zu 70 Prozent über SATA, Strives Vorzugsaktie, die nun eine Marktkapitalisierung von knapp einer Milliarde Dollar erreicht hat.
Strive folgt damit einer wachsenden Strategie von börsennotierten Unternehmen, die gezielt Kapital aufbringen, um Bitcoin zu kaufen und zu halten. Das Unternehmen erwarb die Coins zwischen dem 31. August und dem 4. September zu einem Durchschnittspreis von 79.281 Dollar pro Bitcoin. Die Gesamtbestände von 24.531 BTC sind derzeit etwa 1,9 Milliarden Dollar wert.
Das innovative Finanzierungsmodell basiert auf der Variable Rate Series A Perpetual Preferred Stock (SATA), die eine feste Dividende von derzeit 13 Prozent pro Jahr zahlt, anstatt Bitcoins Kursschwankungen nachzuvollziehen. Dadurch können Mittel ohne starke Verwässerung bestehender Aktionäre aufgebracht werden. Die SATA-Anteile haben nun einen Nominalwert von 999 Millionen Dollar outstanding – kurz vor der Milliardenmarke.
Allerdings birgt diese Struktur Risiken: Microsofts Bitcoin-holding-Konkurrenz MicroStrategy musste bereits Bitcoin verkaufen, um Dividenden auf ihre ähnliche Vorzugsaktie STRC zu zahlen, nachdem diese während Kursrückgängen unter ihren 100-Dollar-Nennwert fiel. SATA hat sich bisher stabiler gehalten, wurde aber noch nicht durch einen vergleichbar starken Marktabschwung getestet.