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Markt27. Juli 2026

SparkKitty-Malware stiehlt Krypto-Wallet-Daten aus App Stores

Die Malware SparkKitty wurde in Apps der großen App Stores verbreitet und durchsuchte Fotogalerien von Nutzern nach Wallet-Wiederherstellungsphrasen. Sicherheitsexperten warnen vor dem Speichern sensibler Krypto-Daten als Screenshots auf Smartphones.

Cybersicherheitsforscher von Check Point haben eine groß angelegte Malware-Kampagne analysiert, die gezielt Krypto-Nutzer ins Visier nahm. Die als SparkKitty bezeichnete Malware wurde zunächst von Kaspersky im Juni 2025 entdeckt und verbreitete sich über Apples App Store, Googles Play Store sowie Third-Party-Stores. Besonders bemerkenswert ist, dass die Malware auf beiden führenden Plattformen präsent war und damit eine breite Angriffsfläche bot.

Die Angreifer versteckten ihre schädliche Software in getarnten Apps, die sich als legitime Krypto-Tools, Messenger oder Unterhaltungsanwendungen ausgaben. Auf dem iPhone nutzte SparkKitty eine Krypto-App namens "币coin", auf Android ein Messaging- und Exchange-Tool namens SOEX, das über 10.000 Mal heruntergeladen wurde. Nach Gewährung des Fotobibliothek-Zugriffs durchsuchte die Malware Bilder nach sensiblen Informationen und übermittelte diese an Server der Angreifer.

Experten empfehlen, Wallet-Recovery-Phrasen grundsätzlich offline zu lagern und niemals als Screenshots zu speichern. Zusätzlich sollten Nutzer Fotobibliotheks-Berechtigungen nur vertrauenswürdigen Apps erteilen und Apps ausschließlich von etablierten Entwicklern aus offiziellen Stores herunterladen. Dies ist Teil einer wachsenden Serie von Malware-Kampagnen, die speziell auf Krypto-Nutzer abzielen.

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