Solana führt am 21. Oktober das Alpenglow-Upgrade durch, das Transaktionen in etwa 150 Millisekunden final macht. Das Update ersetzt das TowerBFT-Votingsystem und verlagert Validator-Stimmen off-chain, was die gemeldete Transaktionszahl deutlich senken könnte, ohne dass sich die tatsächliche Nutzeraktivität ändert.
Solana hat den 21. Oktober für das Alpenglow-Upgrade festgelegt, um Transaktionen schneller unverrückbar zu machen. Das neue Voting-System soll eine stärkere Garantie bieten, dass Zahlungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können – ideal für Händler und Brückenprotokolle, die auf höhere Sicherheit warten. Die angestrebte Finality von 150 Millisekunden hängt von den tatsächlichen Netzwerkbedingungen ab.
Das Update ersetzt das seit 2020 verwendete TowerBFT-System durch einen Mechanismus, bei dem Validator-Stimmen direkt ausgetauscht werden, statt sie als Transaktionen in Blöcken zu speichern. Dies führt zu einem unerwarteten Nebeneffekt: Solanas gemeldete Transaktionszahl könnte am Aktivierungstag stark sinken, da Validator-Votes aus den Blöcken verschwinden – obwohl Nutzer genauso aktiv bleiben. Gleichzeitig sinken die Voting-Gebühren für Validatoren von etwa 1 SOL pro Epoche auf eine pauschale Gebühr von 0,8 SOL.
Für die Migration müssen Validator-Betreiber ihre Software auf Agave 4.3.0 aktualisieren. Nutzer alternativer Validator-Programme wie Firedancer müssen vorübergehend auf andere Software wechseln. Die Migration beginnt in Epoche 1064 gegen 15:00 UTC und wird nach etwa 18 Minuten vollständig umgestellt sein.