Solana kämpft an einer kritischen Widerstandszone zwischen 116 und 123 Dollar. Während technische Indikatoren Überhitzung signalisieren, unterstützen konsistente ETF-Zuflüsse und das anstehende Alpenglow-Upgrade das Kursgefüge – ein Szenario zwischen Ausbruch und Korrektur.
Solana notiert diese Woche bei rund 117 US-Dollar und hat damit innerhalb einer Woche 16 Prozent sowie über einen Monat 24 Prozent an Wert gewonnen. Der Coin prallt jedoch auf eine dichte Widerstandszone zwischen 116 und 123 Dollar, an der frühere Rallyes bereits gescheitert sind. Der RSI im Vier-Stunden-Chart steht mit 71 Punkten im überkauften Bereich und deutet auf kurzfristige Rückschläge hin – scheitert der Ausbruch, rücken Unterstützungen bei 114,67 und im schlechtesten Fall bei 106,95 Dollar in den Blick.
Das für den 28. September geplante Alpenglow-Upgrade könnte ein Katalysator für einen Ausbruch sein. Die Neuerung soll die Transaktionsbestätigungszeit von rund 13 auf 0,15 Sekunden senken und gilt als umfassendstes technisches Update des Netzwerks seit Jahren. Allerdings ist ein großer Teil dieser positiven Erwartungen bereits eingepreist worden – der Kurs ist bereits vor der Aktivierung deutlich gestiegen, was die kommende Widerstandszone zu einem echten Belastungstest macht.
Gegengewicht zu den technischen Warnsignalen bieten die ETF-Zuflüsse: Spot-ETFs auf Solana verzeichneten zuletzt 26,1 Millionen Dollar Mittelzufluss – bereits die zwölfte Woche in Folge mit frischem Kapital. Diese institutionelle Nachfrage deutet auf stabiles Interesse hin und könnte den Coin über die Widerstandszone hinweg tragen. Ob dieser Rückenwind für einen Ausbruch Richtung 137, 144 oder sogar 150 Dollar reicht, bleibt bis zur Aktivierung des Upgrades offen.