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Markt18. September 2026

SEC genehmigt Testphase für tokenisierte Aktien mit Stimmrechten

Die US-Amerikanische Börsenaufsicht SEC hat einen fünfjährigen Testlauf für den Handel von tokenisierten Aktien auf dezentralen Börsen genehmigt. Die digitalen Token sollen echte Aktionärsrechte gewährleisten, unterliegen aber strikten Volumenlimits und regulatorischen Auflagen.

Die SEC erlaubt es Unternehmen, ihre Aktien in tokenisierter Form über automatisierte Market Maker (AMMs) zu handeln. Dies stellt einen bedeutenden Schritt zur Integration von Blockchain-Technologie in die traditionelle Wertpapierlandschaft dar. Der Testlauf ist auf fünf Jahre begrenzt und dient der Evaluierung von Chancen und Risiken dieses innovativen Handelsmechanismus.

Ein zentrales Merkmal der Genehmigung ist die Garantie echter Aktionärsrechte für Token-Inhaber. Das bedeutet, dass Besitzer tokenisierter Aktien Anspruch auf Dividendenzahlungen und Stimmrechte in Aktionärsversammlungen haben – genauso wie Inhaber von physischen Aktienzertifikaten. Diese Gleichstellung ist entscheidend für die rechtliche Anerkennung und Akzeptanz der neuen Handelsform.

Die Regelwerk sieht allerdings strenge Beschränkungen vor: Tagesvolumengrenzen, Know-Your-Customer-Anforderungen und transparente Preisbildung gehören zu den zentralen Auflagen. Diese Maßnahmen sollen Marktmanipulation verhindern und Kleinanleger schützen, während das Experiment unter kontrollierten Bedingungen abläuft.

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