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Regulierung11. September 2026

SBF fordert Supreme Court zur Aufhebung seiner Betrugverurteilung auf

Sam Bankman-Fried wendet sich an den US Supreme Court und fordert die Aufhebung seiner Betrugverurteilung sowie der 11-Milliarden-Dollar-Vermögenseinziehung. Er argumentiert, dass ihm der Nachweis verwehrt wurde, dass FTX über ausreichend Vermögenswerte verfügte, um Verluste aus dem Zusammenbruch zu decken.

Der ehemalige FTX-Gründer reicht eine Beschwerde beim Supreme Court ein und beansprucht Verfahrensfehler in seinem Prozess. Kernpunkt seiner Argumentation ist, dass die Gerichtsinstanz ihm die Vorlage von Beweisen untersagte, die die finanzielle Leistungsfähigkeit der Plattform hätten belegen können. Dies stelle eine Verletzung seines Rechts auf angemessene Verteidigungsmöglichkeiten dar.

Die Ankündigung markiert eine neue Phase in Bankman-Frieds Rechtskampf nach seiner Verurteilung wegen Betrugs und Verschwörung. Ein Erfolg vor dem Supreme Court gilt allerdings als unwahrscheinlich, da die Höchstinstanz nur einen kleinen Teil der eingereichten Berufungen annimmt. Bislang haben Berufungsgerichte die ursprüngliche Verurteilung gestützt.

Der Fall bleibt zentral für die Krypto-Branche, da er Fragen zu Compliance, Vermögensmanagement und Verantwortlichkeit von Börsen-Betreibern aufwirft. Das Ergebnis könnte Auswirkungen auf zukünftige Verfahren gegen andere Akteure im Krypto-Sektor haben.

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