StartseiteNewsRevolut: Kundendaten und Bitcoin-Transaktionen nach gefälschter Behördenanfrage exponiert
Bitcoin12. September 2026

Revolut: Kundendaten und Bitcoin-Transaktionen nach gefälschter Behördenanfrage exponiert

Revolut ist Opfer eines Datenlecks geworden, bei dem Cyberkriminelle sich als Regierungsbehörde ausgaben und Zugang zu Kundendaten sowie Bitcoin-Transaktionsinformationen erhielten. Sicherheitsexperten deuten darauf hin, dass wohlhabende Nutzer gezielt im Visier waren.

Das Fintech-Unternehmen Revolut bestätigte einen Sicherheitsvorfall, bei dem Angreifer über eine gefälschte behördliche Anfrage sensible Nutzerdaten abzogen. Die Täter gaben sich als Vertreter einer Regierungsstelle aus und exploierten damit vermutlich interne Prozesse zur Datenfreigabe. Unter den kompromittierten Informationen befanden sich persönliche Kundendaten sowie Transaktionsverlaufe im Zusammenhang mit Bitcoin-Käufen.

Der bekannte On-Chain-Investigator ZachXBT spekuliert, dass die Attacke gezielt auf vermögende Privatpersonen abzielte. Dies deutet auf ein strukturiertes Social-Engineering-Angebot hin, das spezifische Nutzerprofile zum Ziel hatte. Der selektive Charakter des Angriffs lässt vermuten, dass die Angreifer bereits Vorwissen über potenzielle Ziele hatten.

Revolut kündigte Maßnahmen zur Verbesserung seiner internen Verifizierungsprozesse an und informierte betroffene Nutzer über das Sicherheitsleck. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung strenger Authentifizierungsverfahren bei behördlichen Datenanfragen und zeigt erneut die Risiken im Krypto-Sektor für Plattformen, die große Nutzerdatenbestände halten.

Jeden Montag im Postfach
Bitcoin, Ethereum, Regulierung, Börsen-News — kompakt zusammengefasst. Kein Rauschen, nur das Wichtigste.
✓ Kostenlos✓ 5 Minuten lesen✓ Kein Spam✓ Jederzeit abbestellbar

Weitere Bitcoin-News