Der Restaking-Hype am Kryptomarkt flaut ab. Führende Protokolle in diesem Bereich erzielen mittlerweile nur noch minimale Renditen, was die Rentabilität des Segments grundlegend infrage stellt.
Restaking – das erneute Hinterlegen bereits gestaketer Kryptowährungen zur Sicherung mehrerer Netzwerke – war 2023 einer der heißesten Trends im DeFi-Sektor. Protokolle wie Eigenlayer versprachen hohe Renditen und zogen Milliarden an Kapital an. Doch dieser Goldrausch neigt sich dem Ende zu. Die Überflutung des Marktes mit Kapital führte zu einer massiven Kompression der Renditen.
Große Restaking-Protokolle berichten nun von deutlich niedrigeren Profiten als noch vor wenigen Monaten. Die anfangs zweistelligen prozentualen Renditen sind vielen Anbietern auf einstellige oder sogar niedrigere einstellige Prozentsätze gefallen. Diese Entwicklung ist typisch für neue DeFi-Märkte: Frühe Adopter profitieren stark, doch mit wachsender Konkurrenz und mehr Kapitalzufluss sinkt die Rentabilität kontinuierlich.
Investoren müssen jetzt kritischer prüfen, ob Restaking-Positionen noch wirtschaftlich sinnvoll sind. Der Markt könnte sich langfristig stabilisieren, wobei nur die innovativsten und effizientesten Protokolle rentabel bleiben werden. Für Anleger bedeutet dies: Das einfache Geldverdienen durch Restaking ist vorbei – Selektion und Risikomanagement werden entscheidend.