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Markt27. Juli 2026

NYC-Immobiliendatenbank gefährdet wohlhabende Bewohner

Eine durchsuchbare Datenbank mit New Yorks öffentlichen Immobiliendaten sorgt in der Krypto-Branche für Aufruhr. Prominente Vertreter warnen vor erhöhten Sicherheitsrisiken und verweisen auf steigende Überfall- und Entführungsfälle gegen Kryptowährungsbesitzer.

Die New York City Department of Finance hat Grundstücksbewertungsdaten aus öffentlichen Registern in einer leicht durchsuchbaren Datenbank aggregiert. Während die Rohdaten bereits öffentlich zugänglich waren, ermöglicht die organisierte Aufbereitung nun eine deutlich einfachere Identifikation wohlhabender Immobilienbesitzer. Uniswap-Gründer Hayden Adams kritisierte dies scharf und bezeichnete es als "das schlimmste Massenunmasking", das er je gesehen habe.

Das zentrale Problem liegt nicht in der Verfügbarkeit der Daten selbst, sondern in ihrer Zentralisierung und Durchsuchbarkeit. Helius-CEO Mert Mumtaz warnt, dass die Stadt damit öffentliche Informationen bereinigt, organisiert und gezielt auf wohlhabende Personen zugeschnitten habe. Castle Island Ventures-Partner Nic Carter verweist auf konkrete Risiken: In Frankreich und Schweden seien solche Listen bereits mit Krypto-Entführungen, Folter und Morden in Verbindung gebracht worden.

Die Kritik wirft wichtige Fragen zur Balance zwischen Transparenz und Privatsphäre auf. Obwohl Grundstücksdaten per se öffentlich sind, ermöglicht ihre digitale Aufbereitung potenziellen Tätern gezielt das Ausspähen von Zielgruppen – ein Risiko, das mit der steigenden Zahl von physischen Angriffen auf Kryptoinvestoren an Brisanz gewinnt.

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