Nvidia verhandelt über eine 10-Milliarden-Dollar-Investition in den KI-Konzern Anthropic, während Bitcoin Suisse bis zu 60 Schweizer Arbeitsplätze ins Ausland verlegt. Parallel lehnt Blockstream Lösegeldfordern von Liquid-Hackern ab.
Anthropic ist laut Reuters in Gesprächen mit dem Chip-Hersteller Nvidia über eine strategische Investition in Höhe von 10 Milliarden Dollar. Das KI-Unternehmen strebt eine Finanzierungsrunde an, die eine Bewertung von etwa 2 Billionen Dollar und möglicherweise den größten Börsengang der Geschichte ermöglichen könnte. Nvidia könnte als früher strategischer Unterstützer fungieren und gleichzeitig seine Geschäftsbeziehungen zu einem wichtigen Kunden stärken. Beide Unternehmen haben sich bislang nicht zu den Verhandlungen geäußert.
Bitcoin Suisse verlagert bis zu 60 der 120 Schweizer Arbeitsplätze in kostengünstigere Regionen wie Bratislava und Vietnam. Das 2013 in Zug gegründete Unternehmen begründet den Schritt mit Kostenersparnissen. CEO Andrej Majcen betont, dass es sich nicht um eine Reaktion auf Schwäche des Kryptomarktes, sondern um Teil der internationalen Expansionsstrategie handelt.
Blockstream lehnt Lösegeldfordern von Hackern des Liquid-Netzwerks ab. Die Angreifer halten noch etwa 600 Bitcoin und forderten eine 10-prozentige Entschädigung von Blockstream. Das Unternehmen erklärte, dass die Einbehaltung von Assets eine Straftat sei und kein legitimes „White-Hat"-Verhalten darstelle.