MoonPay hat PayBox gestartet – eine sichere Zahlungsvault, die in KI-Chatbots integriert ist und es Nutzern ermöglicht, Transaktionen direkt über die KI-Assistenten auszuführen. Die Wallet-Schlüssel werden durch moderne Kryptografie geschützt, sodass weder MoonPay noch die KI selbst Zugriff auf Nutzergelder haben.
MoonPay hat PayBox offiziell gestartet, ein System, das Krypto-Wallets und Zahlungskarten direkt in Claude und ChatGPT integriert. Nutzer können der KI einen Auftrag geben – etwa eine Flugbuchung oder einen Token-Swap – woraufhin die KI die Transaktion vorbereitet. Der Nutzer bestätigt die Zahlung dann mit einem Passkey (beispielsweise Face ID), und das Geld wird bewegt. Damit schließt PayBox eine Lücke: Bislang konnten KI-Chatbots zwar recherchieren und vergleichen, aber keine Zahlungen selbst durchführen.
Die Infrastruktur basiert auf Technologie von Sodot, einem israelischen Key-Management-Unternehmen, das MoonPay im April für etwa 100 Millionen Dollar akquirierte. Die Wallet-Schlüssel werden durch MPC (Multi-Party Computation) und TEE (Trusted Execution Environment) geschützt – eine Architektur, bei der keine einzelne Partei allein auf Nutzerfonds zugreifen oder Transaktionen signieren kann.
Bei Start unterstützt PayBox Solana und sieben Ethereum-kompatible Netzwerke (Ethereum, Base, Arbitrum, Polygon und weitere). Verfügbar sind zunächst Restaurantreservierungen, Flugbuchungen, Online-Shopping sowie DeFi-Funktionen wie Token-Swaps und das Bridging zwischen Blockchains. Das System arbeitet zudem mit x402, einem offenen Zahlungsprotokoll von Coinbase, das Visa, Mastercard und andere etablierte Zahlungsdienstleister unterstützen.