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Markt20. Mai 2026

Missouri verklagt Crypto-ATM-Betreiber CoinFlip wegen Betrugsfälle

Die Generalstaatsanwältin von Missouri hat Klage gegen den Kryptowährungs-Geldautomaten-Betreiber CoinFlip eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, Betrügereien ermöglicht zu haben. Der Staat fordert Geldstrafen von bis zu 1,826 Millionen Dollar und ein Betriebsverbot in Missouri.

Die Generalstaatsanwältin von Missouri fordert gerichtliche Maßnahmen gegen CoinFlip, um das Unternehmen wegen Verstößen gegen das Missouri Merchandising Practices Act zur Rechenschaft zu ziehen. Die Klage zielt auf ein Betriebsverbot in Missouri ab und verlangt Strafzahlungen von 1.000 Dollar pro Verstoß über die letzten fünf Jahre sowie Schadensersatz für betroffene Verbraucher. CoinFlip betreibt nach eigenen Angaben derzeit 136 Geldautomaten in Missouri und insgesamt 4.229 in den USA.

Die Klage reiht sich in eine wachsende Welle von behördlichen Maßnahmen gegen Kryptowährungs-Geldautomaten ein. In den letzten Monaten haben US-Bundesstaaten und Kommunen vermehrt Gesetze und Verordnungen erlassen, die diese Automaten einschränken oder ganz verbieten. Ähnliche Betreiber wie Bitcoin Depot stehen ebenfalls unter massivem regulatorischen Druck.

Die Branche befindet sich in einer kritischen Situation: Bitcoin Depot, einer der größten Crypto-ATM-Betreiber in Nordamerika mit über 9.000 Geldautomaten weltweit, meldete im Mai 2025 Insolvenz an. Das Unternehmen hatte in einer SEC-Mitteilung erhebliche Zweifel an seiner Fortbestandsfähigkeit geäußert und sah sich mit Rechtskosten von über 20 Millionen Dollar und laufenden Rechtsstreitigkeiten konfrontiert.

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