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Markt16. Juli 2026

Mira Murati startet Open-Source-KI-Modell nach OpenAI-Abgang

Die ehemalige OpenAI-CTO Mira Murati hat mit ihrer Firma Thinking Machines Lab das KI-Modell "Inkling" veröffentlicht – vollständig als Open Source verfügbar. Das Modell mit 975 Milliarden Parametern überzeugt besonders bei Aufgaben für autonome KI-Agenten.

Mira Murati verließ OpenAI im September 2024 und gründete im Februar 2025 Thinking Machines Lab. Das Unternehmen erzielte schnell beachtliche Erfolge: Im Juli 2025 sammelte es 2 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 12 Milliarden Dollar ein – eine der größten Seed-Runden im Silicon Valley. Im November 2025 strebte die Firma angeblich eine Finanzierung mit 50 Milliarden Dollar Bewertung an, die Gespräche scheiterten jedoch bis Januar 2026.

Inkling ist ein Multimodal-Modell mit 975 Milliarden Gesamtparametern, von denen jeweils 41 Milliarden pro Aufgabe aktiv sind. Es verarbeitet Text, Bilder und Audio mit einem Kontext-Fenster von 1 Million Tokens (etwa 750.000 Wörter) und wurde auf 45 Billionen Tokens trainiert. Das Besondere: Das Modell wurde komplett von Grund auf trainiert – nicht wie viele westliche Konkurrenten auf bestehenden Modellen aufgebaut.

Die vollständigen Gewichtungen sind kostenlos auf Hugging Face unter der Apache-2.0-Lizenz verfügbar und können feinabgestimmt werden. Inkling erzielte 74,1 Prozent beim MCP-Atlas-Benchmark und übertrifft damit Nvidias Nemotron um fast 30 Punkte. Besonders bei Aufgaben für autonome KI-Agenten zeigt das Modell Stärken, während chinesische Modelle wie GLM 5.2 und Kimi K2.6 bei anderen Benchmarks führend bleiben.

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