Michael Saylor von MicroStrategy könnte bald wieder Bitcoin kaufen. Das Unternehmen hält über 843.000 BTC, sitzt aber derzeit auf einem Verlust von 9,3 Milliarden Dollar.
MicroStrategy, das Unternehmen des Bitcoin-Verfechters Michael Saylor, hat vier Wochen lang keine neuen Bitcoin gekauft. Mit einer Gesamtposition von 843.775 BTC zum durchschnittlichen Kaufpreis von 75.476 Dollar ist die Bilanz aktuell deutlich negativ. Bei einem Bitcoin-Preis nahe 64.600 Dollar beläuft sich das papiergebundene Minus auf rund 9,3 Milliarden Dollar.
Trotz der erheblichen Verluste deutet Saylor nun an, dass neue Käufe bevorstehen könnten. Der CEO sprach kryptisch von "another color", was in der Bitcoin-Community als Signal für zukünftige Ankäufe interpretiert wird. Dies würde der bisherigen Strategie von MicroStrategy entsprechen, regelmäßig Bitcoin-Positionen aufzubauen.
Die Investitionen von MicroStrategy gelten als Barometer für das institutionelle Interesse an Bitcoin. Sollte Saylor die Einkaufspausen beenden, könnte dies für den Markt ein positives Signal setzen – unabhängig vom aktuellen Kursrückgang der Kryptowährung.