Meta hat Muse Code (Beta) veröffentlicht, einen Terminal-Coding-Agenten powered by Muse Spark 1.2. Das Tool soll komplexe Softwareentwicklung in großen Repositorys automatisieren und Crashes durch ein Replay-System sicher handhaben.
Meta folgt damit dem Trend der Tech-Giganten und tritt in direkten Wettbewerb mit Anthropic und OpenAI. Muse Code koordiniert mehrere persistente Sub-Agenten und protokolliert jeden Model-Call, Tool-Run und Edit in einem lokalen Event-Log. Dieses "Single Source of Truth"-System ermöglicht es dem Agenten, nach einem Absturz genau an der Stelle weiterzumachen, wo er stoppte – ein Feature, das laut Meta bei Wettbewerbern nicht in den Vordergrund gestellt wird.
Das Tool wird mit vordefinierten Befehlen ausgeliefert: "/plan" erstellt Pläne mit Genehmigungssperren, "/grill" testet Pläne unter Stress und "/goal" arbeitet auf erfolgreiche Aufgabenerledigung hin. Muse Spark 1.2 wurde speziell mit Muse Code co-trainiert, um optimale Synergie zwischen Core-Modell und Agent zu erreichen.
Bei den Benchmarks zeigt sich ein gemischtes Bild: Auf Terminal-Bench 2.1 erreicht Muse Spark 1.2 82,9% – hinter Claude Code (86,7%), aber vor Codex (81,8%). Bei DeepSWE 1.1 liegt Muse mit 59,3% deutlich hinter Opus 5 (65,0%). Bei Speed-Tests über 1.000+ Tool Calls schneidet Muse mit 61–69% Speedup im Mittelfeld ab, während Opus 5 74–75% erreicht.