Nach einem Hack der Bitcoin-Börse Liquid haben die Angreifer überraschend 270 Millionen Dollar der gestohlenen 320 Millionen Dollar zurückerstattet. Der Grund für diese ungewöhnliche Aktion bleibt unklar.
Bei einem Sicherheitsvorfall der japanischen Kryptobörse Liquid wurden im Sommer 2021 insgesamt etwa 320 Millionen Dollar in verschiedenen Kryptowährungen entwendet. Es war einer der größeren Hacks in der Geschichte der Branche. Nun hat sich die Situation überraschend entwickelt: Die Hacker gaben einen Großteil der gestohlenen Gelder zurück.
Von den insgesamt 320 Millionen Dollar in gestohlenen Kryptowährungen wurden 270 Millionen Dollar in Bitcoin und anderen Coins zurückgegeben. Dies geschah durch mehrere Transaktionen, die auf der Blockchain nachverfolgbar sind. Die genauen Beweggründe für diese Rückerstattung sind bislang nicht öffentlich bekannt.
Die Rückgabe zeigt, dass auch in der Kryptowelt mit Hackern verhandelt werden kann – ähnlich wie bei anderen größeren Cybervorfällen. Für Liquid-Nutzer bedeutet dies zumindest eine teilweise Schadensersatz. Die Börse kündigte an, sich mit den zurückgegebenen Mitteln und Versicherungsleistungen um eine vollständige Entschädigung der Betroffenen bemühen zu wollen.