Der US-Kongress versucht erneut, die CLARITY Act zur Regulierung des Kryptomarkts zu verabschieden, während BitMine eine selbst auferlegte 5%-Obergrenze für seine Ether-Bestände ankündigte. Parallel dazu beendet das Pudgy Penguins-Projekt Abstract seinen Betrieb nach erheblichen Verlusten.
Der Vorsitzende des House Financial Services Committee, French Hill, drängt den Kongress zur Wiederbelebung der CLARITY Act noch in diesem Jahr. Er argumentiert, dass die jüngsten Regulierungsmaßnahmen der SEC und der CFTC keine vollständige Lösung darstellen, da ihnen die Dauerhaftigkeit eines Gesetzes fehlt. Nach dem gescheiterten Abstimmungsversuch im Senat bleibt nur ein enges Zeitfenster von etwa 22 Sitzungstagen bis zur Amtsübernahme des neuen Kongresses im Januar.
BitMine Immersion Technologies kündigte an, seine Ether-Bestände auf 5% des gesamten Ether-Angebots zu begrenzen. Vorstandsvorsitzender Tom Lee gab auf der Token2049-Konferenz in Singapur bekannt, dass das Unternehmen bereits etwa 6 Millionen ETH akkumuliert hat und nur noch 100.000 ETH benötigt, um die Zielmarke zu erreichen. Dies markiert einen Richtungswechsel, nachdem Lee zuvor offengelassen hatte, den Schwellenwert möglicherweise zu übersteigen.
Das Layer-2-Blockchain-Projekt Abstract, das vom Pudgy Penguins-Mutterkonzern Igloo Inc. entwickelt wurde, kündigte seine Schließung im laufenden Jahr an. Nach Unternehmensangaben konnten trotz Fokus auf „Consumer Crypto" weder Skalierungserfolge noch eine nachhaltige Geschäftsbasis erreicht werden – das Projekt verzeichnete Verluste in zweistelliger Millionenhöhe.