Krypto-nahe Interessensgruppen geben Millionen Dollar aus, um sogenannte "pro-Krypto"-Kandidaten in den US-Kongress zu bringen. Die PACs konzentrieren sich dabei auf Politiker, die Krypto-freundliche Gesetze unterstützen.
Die Political Action Committee (PACs) der Krypto-Branche zeigen massive finanzielle Aktivität bei US-Wahlen. Allein Fairshake und seine verbundenen Organisationen verfügen über ein Kriegskasse von etwa 191 Millionen Dollar, um Wähler in Schlüsselwahlen zu beeinflussen. Dies geschieht durch Medienausgaben und direkte Unterstützung von Kandidaten, die eine krypto-freundliche Politik vertreten.
Ein konkretes Beispiel ist die Michigan-Demokratische Vorwahl, wo die PAC „Protect Progress" etwa eine Million Dollar zugunsten von Abgeordnetem Shri Thanedar ausgab. Thanedar hatte sich als Kongressabgeordneter für mehrere Krypto-Gesetze stark gemacht, etwa den CLARITY Act und den GENIUS Act. Gleichzeitig verlor er 2026 über 600.000 Dollar, nachdem er 3,7 Millionen Dollar aus Kampagenmitteln in Krypto-Unternehmen investiert hatte.
Die Kritiker dieser Entwicklung, wie der Kandidat Andy McKinney in Michigan, werfen der Krypto-Lobby vor, ihre Unterstützer „ausbezahlen" zu wollen. Ähnliche Muster zeigen sich in anderen Bundesstaaten wie Arizona und Washington, wo die PACs wiederum Millionenbeträge für Kandidaten mit Krypto-Sympathien aufwenden. Diese koordinierte Kampagne verdeutlicht den zunehmenden Einfluss der digitalen Vermögenswirtschaft auf den politischen Prozess in den USA.