StartseiteNewsKrypto-Börse Orionx kollabiert – Regulierung in Polen blockiert
Markt06. September 2026

Krypto-Börse Orionx kollabiert – Regulierung in Polen blockiert

Die Tether-gestützte chilenische Krypto-Börse Orionx wird nach Betrugsvorfällen geschlossen. Parallel scheitert Polen bei der Verabschiedung von Krypto-Regulierungsgesetzen, während in den USA die Unterstützung für den CLARITY Act wächst.

Die chilenische Krypto-Börse Orionx stellt ihre Aktivitäten ein, nachdem eine forensische Prüfung ein Unterschlagungsloch von über 7 Millionen US-Dollar aufdeckte. Kundengelder waren zwischen 2018 und 2021 auf externe Wallets transferiert worden. Orionx hat Anzeige gegen die früheren Geschäftsführer und Gründer Roberto Zibert und Joaquín Díaz erstattet, die die Vorwürfe bestreiten. Die Abhebungen bleiben vorläufig gesperrt, während die Börse versucht, möglichst viele Kundengelder zurückzugeben.

Der polnische Sejm lehnte mit 241 zu 198 Stimmen einen Antrag ab, das Veto von Präsident Karol Nawrocki gegen ein Krypto-Regulierungsgesetz zu überstimmen. Damit verpasste das Parlament die erforderliche Dreifel-Mehrheit um 25 Stimmen. Das Scheitern fällt zusammen mit wachsenden Ermittlungen gegen die kollabierte Börse Zondacrypto, in die auch der frühere Regierungszirkel verstrickt sein soll.

In den USA macht die Krypto-Regulierung dagegen Fortschritte: Die National Sheriffs' Association gab ihre Ablehnung des CLARITY Act auf und nimmt nun eine neutrale Position ein. Die Behördenvereinigung hatte zuvor kritisiert, dass das Gesetz Krypto-Mixer von Registrierungspflichten befreie und so die Verfolgung illegaler Transaktionen erschwere. Der Sinneswandel signalisiert wachsende Chancen für die Verabschiedung des Marktstrukturgesetzes.

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