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Markt24. Juli 2026

HTX-Börse von EU-Sanktionen gegen Russland betroffen

Die Kryptobörse HTX (ehemals Huobi Global) wurde vom Europäischen Rat auf die Sanktionsliste gegen Russland gesetzt. Die EU wirft der Plattform vor, Russlands Kriegsfinanzierung durch Umgehung von Sanktionsmaßnahmen zu unterstützen.

Der Europäische Rat hat HTX zusammen mit 17 weiteren Kryptodiensten in seine Sanktionsliste aufgenommen. Grund ist die Vermutung, dass diese Entitäten außerhalb der EU tätig sind und die Sanktionsmaßnahmen gegen Russland durch die Bereitstellung von Kryptodiensten und Zahlungsverkehrsleistungen untergraben. Die Maßnahme steht im Kontext der fortlaufenden russischen Aggression gegen die Ukraine seit 2022.

Die EU-Behörden begründen die Sanktion damit, dass HTX möglicherweise Russlands Finanzierungsmöglichkeiten für den Kriegseinsatz erleichtert. HTX könnte entweder mit sanktionsierten Einrichtungen verbunden sein oder dazu beitragen, dass russische Akteure europäische Sanktionen umgehen. Das Vereinigte Königreich hatte bereits im Mai 2024 ähnliche Maßnahmen gegen HTX eingeleitet.

HTX erklärte gegenüber Fachmedien, dass regulatorische Compliance höchste Priorität habe und man sich an alle geltenden Regelwerke halten werde. Die neuen EU-Sanktionen entstehen parallel zu weiteren regulatorischen Maßnahmen, darunter ein Verbot für belarussische Staatsbürger, Kryptobörsen in der EU zu betreiben.

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